Direkt zum Inhalt

Lysophos® – P-Rückgewinnung auf Kläranlagen statt P-Abbau in Minen

ein patentiertes Verfahren zur P-Abreicherung, Zentrat dient als Ammoniumquelle, was zu höheren P-Abscheideraten führt

Die Aufgabe

Rückgewinnung begrenzter Ressourcen

Phosphor ist neben Stickstoff das wichtigste Nährstoffelement für Pflanzen und Tiere, bzw. uns Menschen. Es ist essentiell für alles Leben und als solches nicht ersetzbar. Obwohl Phosphor in der Erdkruste häufig vorkommt, gibt es nur wenige Möglichkeiten des Abbaus auf der Erde. Ein Großteil der Produktion konzentriert sich auf China, USA und die Westsahara, so dass eine starke Abhängigkeit von diesen wenigen Ländern besteht. Der größte Anteil der abgebauten Phosphate gehen in die Düngemittelherstellung. Die begrenzten Phosphorvorkommen sind zudem mit Uran und Cadmium belastet. Der Abbau reduziert die Vorkommen unwiederbringlich, was keine Nachhaltigkeit darstellt.

CNPs Lösung

Lysophos® – P-Rückgewinnung mit thermisch-chemischer Hydrolyse

LysoPhos Sketch

Eine thermisch-chemische Hydrolyse vor der Faulung ermöglicht weitestgehend die Rücklösung des durch Bio-P gebundenen Polyphosphats. Der hydrolisierte Schlamm wird entwässert, so dass sich der Großteil des rückgelösten Phosphats im Zentrat befindet. Unter Zugabe von Ammonium in Form von z.B. Zentratwasser aus der Entwässerung nach der Faulung erfolgt die Ausfällung des ortho-Phosphats als Struvit.

Nach der Abtrennung des Struvits wird das phosphatabgereicherte Zentrat teilweise oder vollständig wieder mit dem vorentwässerten Schlamm vermischt und der Faulung zugeführt. Dabei kann die hydraulische Belastung der Faulung durch Erhöhung des TR im Zulauf reduziert werden, falls der Schlamm nur teilweise mit Zentrat wieder vermischt wird. 

Vorteile

Hocheffiziente P-Rückgewinnung und Faulbehälterschutz

  • Patentiertes Verfahren
  • Zentrat dient als Ammmoniumquelle für MAP-Kristallisation
  • Höhere P-Ausbeute durch Zentratrückführung
  • P-Recycling mit Ausbeuten >50% erreichbar
  • Erfüllt die AbfKlärV mit < 20 g/kgTS
  • Deutliche Reduktion der Struvitproblematik im Faulbehälter
  • Steigerung der Leistungskapazität der Faulungsanlage durch höheren TS
  • Einfache und bewährte Anlagetechnik
  • Gewinnung von hochwertigem Struvit (MAP)