P-Recycling

P-Recycling ist ein deutsches Gesetz. Wir haben die Antwort auf die gesetzlichen Anforderungen.

P-Rückgewinnung

Die P-Rückgewinnung ist kein Merkmal von Pionierkläranlagen mehr, sondern in Deutschland seit 2017 gesetzlich vorgeschrieben (AbfKlärV). Andere EU-Länder werden in Kürze folgen.

Wir haben drei Verfahrenstechniken entwickelt, die auf die spezifischen Anforderungen der AbfKlärV abzielen. Alle sind patentiert oder zum Patent angemeldet. AirPrex®-Micro und AirPrex®-Macro fällen Phosphat als kleine bzw. große Struvitkristalle aus. CalPrex® gewinnt Phosphat als Brushit-Kristalle zurück. Sowohl Struvit als auch Brushit haben sich als hervorragende Pflanzendünger erwiesen. Sie sind damit ökonomisch und ökologisch gleichermaßen vorteilhaft.

INSPIRATION

Die neue Klärschlammverordnung (AbfKlärV 2017) schreibt die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm vor. Nur Klärschlamm aus Kläranlagen mit einer Kapazität von bis zu 50.000 EW darf in Zukunft für bodennahe Zwecke verwendet werden, vorausgesetzt er erfüllt die strengeren Qualitätsanforderungen.

AirPrex®

Bei beiden Verfahrensvarianten wird Struvit (Magnesium-Ammonium-Phosphat) im AirPrex®-Reaktor ausgefällt. Die AirPrex®-Technologie verhindert die unkontrollierte Bildung von Struvit, die zu irreversiblen Ablagerungen in Rohren und Maschinen führt. Das Verfahren hat sich bereits vielfach erfolgreich vor der Entwässerung bewährt.

AirPrex® Classic:

Das AirPrex® Micro-Verfahren bildet Struvit als Mikrokristalle aus, die im Schlamm verbleiben. Die positiven Effekte der Schlammoptimierung werden voll ausgeschöpft. Der Schlamm eignet sich für das direkte P-Recycling (Klärschlammdüngung) oder für ein verbessertes P-Recycling aus der Asche nach einer Monoverbrennung.

Das AirPrex® Macro-Verfahren ist zweistufig und bildet Struvit als Makrokristalle, die sich so leichter separieren lassen. Es zielt auf höhere Rückgewinnungsraten von Struvit direkt aus dem Schlamm ab.

Mehr über AirPrex®

CalPrex®

Das CalPrex® Verfahren gewinnt Brushit (Dicalciumphosphat) Kristalle durch Zugabe von Kalk und / oder CaCl2. Im Gegensatz zu AirPrex® wird CalPrex® in Kombination mit einer säurebildenden biologischen Hydrolyse der Faulung vorgeschaltet.