Anaerobe Faulung mit Gaseinpressung (Roediger® Prinzip)


Die Aufgabe

Rückgewinnung begrenzter Ressourcen

Energy Cycle

Motivation der anaeroben Faulung:

  • Die anaerobe Faulung steigert die Ressourceneffizienz der Kläranlage in erheblichem Maße.
  • Mit anaerober Faulung wird eine Senkung beim Energieeinsatz (~60%), beim Bauvolumen (~33%) und bei der Schlammproduktion (~33%) erreicht.
  • Die Energieeinsparung resultiert aus geringerem Stromverbrauch und der Nutzung des erzeugten Gases (Klärgas oder Biogas) als Energieträger.
  • Gleichzeitig wird die Schlammstabilisierung erreicht und die Schlammentwässerung verbessert.
  • Die Gaseinpressung ist die effektivste Art der Durchmischung, mit der flexibel für jede Bauform die höchste Gasausbeute erzielt wird.

Roediger® ist eine Marke der Aqseptence Group GmbH

CNPs Lösung

Anaerobe Schlammstabilisierung mittels Gaseinpressung

Das Faulungsverfahren:

Die Bemessung der Schlammfaulung basiert auf einer ausreichenden Aufenthaltszeit in homogen durchmischten Behältern.

Der maximal erreichbare Abbaugrad organischer Substanz (oTS) hängt von der Art und Qualität des Schlamms und der Intensität der Faulung ab:
55 – 70% oTS-Abbau für Primärschlamm
35 – 50% oTS-Abbau für Überschussschlamm

Die Abbaubarkeit ist außerdem abhängig von der Vorbehandlung z.B. durch Hydrolyse, vom Schlammalter sowie der Anzahl der Faulungsstufen und der Verfahrensqualität.

Vorteile

Anaerobe Faulung

Water Cycle

Vorteile des Faulungsverfahrens:

  • Flexibler Aufbau von Reaktoren/Faulbehältern
  • Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien statt hohem Energieverbrauch
  • Hygienisch verbesserte, stabilisierte und reduzierte Feststoffe
  • Einfache Wartung während der Behälter in Betrieb ist
  • Keine beweglichen Komponenten im Faulbehälter
    Die hängenden Lanzen können aus dem Faulbehälter ohne
    Unterbrechung des Faulbehälterbetriebs gezogen werden
  • Günstiger sowohl in den Lebenszykluskosten als auch in den
    Gesamtkosten im Vergleich zur aeroben Schlammstabilisierung

Hier finden Sie unsere Referenzen zur anaeroben Faulung