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DePrex Entgasungstechnologie

nach dem DiMeR-Verfahren

Das DiMeR-Verfahren ist ein lizenziertes Produkt der DiMeR GmbH

Die Aufgabe

Rückgewinnung von gelöstem Methan in anaerob behandelten Abwässern und Schlämmen

Anaerob behandelte Abwässer enthalten gelöstes Faulgas.
Das darin enthaltene Methan bleibt als Energieträger
ungenutzt und gelangt als schädliches Treibhausgas in die Atmosphäre.

Das DiMeR-Verfahren wurde in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover entwickelt, um Gase effizient aus der Wasserphase zu entfernen, sie gezielt energetisch zu verwerten und unschädlich zu machen.

CNPs Lösung

DePrex Entgasungstechnologie nach dem DiMeR Verfahren

Funktionsprinzip

  • Ansaugen des Faulschlammes aus Steigrohr durch Unterdruck
  • Selbstständiger Ablauf des Faulschlammes in Schlammtasche
  • Freisetzung von gelöstem Faulgas durch Herabsetzung der Löslichkeiten
  • Zusätzliche Beschleunigung der Ausgasungsprozesse durch feinblasige Strippung (Rezirkulation von erfasstem Faulgas)
  • Fallfilm ermöglicht Freisetzung residualer Gasblasen in Schlammmatrix
  • Einspeisung des erfassten Gases auf der Druckseite der Vakuumpumpe in die bestehende Faulgassammelleitung der Faulbehälter
  • Dosierung von Fäll- und/oder Entschäumungsmittel bei Bedarf

Reduktion der Treibhausgasemissionen

  • Effektive Rückgewinnung von noch gelöstem Methan am Austritt aus dem Faulbehälter (Überfall in Schlammtasche) und Rückführung in die Gasstrecke
  • Methan-Rückgewinnung je nach Druckverhältnissen ca. 90%
  • Erheblich Reduktion der Treibhausgasemissionen im Schlammstapelbehälter und bei der Faulschlammentwässerung (nur noch ca. 10-15% des ursprünglich gelösten CH4)
  • Höherer Gesamtwirkungsgrad, da direkt am Faulturm installiert

Vorteile

DePrex Entgasungstechnologie

  • Keine zusätzlichen Pumpen für den Schlammtransport erforderlich
  • Einfache Steuerung; Durchsatz regelt sich automatisch und analog der Beschickung des Faulturms
  • Keine verstopfungsanfälligen Einbauten im Reaktorkopf
  • Kurze Rohrleitungsstrecken für die Gasleitung
  • Geringerer Platzbedarf gegenüber vergleichbaren Verfahren
  • Keine zusätzliche Ex-Schutzzone erforderlich;
    Aufstellung des DiMeR-Reaktors erfolgt in bereits bestehender Ex-Zone
  • Deutlich erhöhter Gesamtreduktion an Treibhausgasemissionen der Kläranlage